...auf den Wilden Weiden der Naturschutzgebiete Höltigbaum, Stellmoorer- und Ahrensburger Tunneltal.

Nutzen Sie die Wanderwege durch eine faszinierende Landschaft. Wo früher Panzer fuhren, liegt heute weites, savannenähnliches Grasland, auf dem Schafherden, Ziegen und Gallowayrinder ganzjährig weiden. Besuchen Sie außerdem unsere interaktive Ausstellung im Haus der Wilden Weiden. Mit vielen aktiven Erlebnisbereichen gibt es hier spannende Unterhaltung für die ganze Familie.

Nehmen Sie Teil an einer unserer vielen Veranstaltungen, wir laden Sie herzlich dazu ein.

Den Veranstaltungskalender 2019 können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Bitte beachten Sie, dass das Haus der Wilden Weiden (Infohaus) an folgenden Tagen geschlossen ist:
24.12., 25.12., 31.12.
Unser Büro ist vom 23.12.2019 bis 03.01.2020 nicht besetzt!

Freiwillige packen an bei Naturschutzpflegemaßnahmen - Jetzt mitmachen! 12.09.2019

Winterzeit ist Pflegezeit im Naturschutzgebiet. Um den Vormarsch von Weißdorn, Birke und Weide zu stoppen, muss immer wieder mit körperlicher Arbeit eingegriffen werden, damit der Charakter der halboffenen Landschaft erhalten bleibt. Nur so ist sicher gestellt, dass auch in Zukunft seltenen Tier- und Pflanzenarten – wie dem Neuntöter und der Feldlerche – der Lebensraum erhalten bleibt.

Freiwillige, die schon immer einmal richtig mit im Naturschutz mit anpacken wollten, sind herzlich eingeladen, an den geplanten Naturschutzaktionen im Höltigbaum teilzunehmen.
Die Termine sind wie folgt:

Samstag, 09.11.2019 von   9:30 bis 12:30 Uhr
Samstag, 23.11.2019 von 10:00 bis 12:00 Uhr
Samstag, 14.12.2019 von   9:30 bis 12:30 Uhr
Samstag, 11.01.2020 von   9:30 bis 12:30 Uhr
Samstag, 08.02.2020 von   9:30 bis 12:30 Uhr

Anmeldung und Info: Tel. 040 18 04 48 60 11 oder Anmeldung@Haus-der-Wilden-Weiden.de


Schafbock Rudi soll für Nachwuchs sorgen! 01.10.2019

Jüngster Neuzugang im Task-Force Team des Höltigbaum ist Bentheimer Schafbock "Rudi" aus dem Landschaftstierpark Arche Warder. Geboren am 15.04.2018 steht Rudi bereits im besten Mannesalter und soll bei den ausgewählten weiblichen Schafen für Nachwuchs sorgen. Wenn alles gut geht, erblicken ab Mitte März 2020 die ersten Lämmer das Licht der Welt.


Start frei für ein Jahr im Dienst der Natur 15.09.2019

Am 1. August startete der neue FÖJ Jahrgang im Haus der Wilden Weiden, diesmal mit zwei engagierten jungen Männern. Mats Dahlkamp und Johannes Behr erwartet ein abwechslungsreiches Jahr im Naturschutzgebiet Höltigbaum, in dem sie die Abläufe in der Naturschutzstation kennen lernen und mitgestalten werden.

Die Freiwilligen stammen aus dem Hamburger Raum und kannten den Höltigbaum bereits vor FÖJ Beginn von zahlreichen Ausflügen in das Schutzgebiet. Ihr starkes Interesse für die Natur bestärkte beide in ihrem Wunsch, nach Beendigung der Schule selbst tatkräftig mit anzupacken.

Für Johannes Behr, der seinen FÖJ Schwerpunkt auf den landwirtschaftlichen Bereich legte, zudem eine gute Alternative, den praktischen Teil seines Fachabiturs zu erfüllen. „Ich freue mich, dafür eine so tolle Stelle bekommen zu haben, bei der es mir jeden Tag Spaß macht, meiner Arbeit nachzugehen“, so der 18-jährige.

Mats Dahlkamp, 19 Jahre alt, suchte sich die Stelle mit den Schwerpunkten Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit aus. Da in der Schule hauptsächlich theoretisch gearbeitet wurde, wollte Mats im Anschluss gern etwas Praktisches tun und fand im FÖJ dafür die besten Voraussetzungen.

Neben dem Sammeln von Erfahrungen mit Kindergruppen,  in der Landschaftspflege, Öffentlichkeitsarbeit und Landwirtschaft bekommen die Freiwilligen einen ersten Einblick in verschiedene Bereiche der Berufswelt. Die im Vergleich zur Schule oft körperlich anstrengende Arbeit ist ungewohnt, bringt aber beiden viel Spaß. So sind die ersten aufregenden Wochen des FÖJ wie im Fluge vergangen.

Junge Menschen, die sich ebenfalls für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr interessieren, finden Informationen hierzu auf der Homepage www.hoeltigbaum.de und auf dem Bewerberportal der Behörde für Umwelt und Energie der Stadt Hamburg unter http://www.hamburg.de/foej-bewerbung


Neue Attraktion auf der Freizeitfläche: Der Barfußpfad 14.08.2019

Die Freizeitfläche des Höltigbaum hat eine neue Attraktion bekommen. Anne Matthäi und Jasmin Bartetzko bauten im Rahmen ihres FÖJ Projektes einen neuen Barfußpfad, der dem Besucher beim Barfußlaufen über Steine, Kiefernzapfen und Borke ein sinnliches Erlebnis bereitet. Nebenbei dient das Barfußlaufen der Gesundheit: Es stärkt den Gleichgewichtssinn, stimuliert die Nervenenden und regt die Muskulatur zur Aktivierung an. Einfach einmal ausprobieren!


Ein gelungenes Fest! 29.05.2019

Jetzt kann der Sommer kommen - die Schafe sind geschoren. Am Sonnabend, 25. Mai, ging es den Bentheimer Landschafen wieder an die Wolle. Neben der traditionellen Schafschur konnten die Besucher des "Wilde-Weiden-Festes" ein buntes Programm für Familien genießen. Ob Filzen, Malwettbewerb, Tombola, Basteln oder der Genuss des kulinarischen Angebotes - es war für jeden etwas dabei. Wie bereits in den vorangegangenen Jahren kostete der Zugang zum Festgelände keinen Eintritt, so dass auch Familien daran teilnehmen konnten.

Die Stiftung Natur im Norden bedankt sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihre tatkräftige Mithilfe, ohne die die Durchführung des umfangreichen Angebotes nicht möglich gewesen wäre!


Weg frei zum Haus der Wilden Weiden 20.11.2018

Beharrlichkeit hat sich in diesem Fall ausgezahlt. Nach jahrelangem Kampf und vielen Anträgen erhielt das Haus der Wilden Weiden nun die behördliche Erlaubnis, Hinweisschilder an vier strategisch günstigen Straßenkreuzungen anzubringen. Ab sofort wird es für die Besucher einfacher, das Haus der Wilden Weiden zu finden. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und bei den Entscheidungsträgern für die Genehmigung zur Beschilderung!

 

 


Jetzt übernehmen die Männer 12.09.2018

Über Neuzugänge dürfen sich die weiblichen Tiere auf dem Höltigbaum freuen:

Bei den Galloways hat Bulle „Earl“ das Regime in der Herde übernommen und soll bei seinen 11 Kühen in der ersten Decksaison für reichlich Nachwuchs sorgen. Genau wie Menschen sind auch Rinder 9 Monate tragend, so dass die Kälber – wenn alles klappt -  im Frühjahr das Licht der Welt erblicken werden. Earl ist am 28.02.2016 geboren und stammt aus einem Bioland Zuchtbetrieb im Alten Land. Somit ist der Bulle noch recht jung und bislang deshalb nicht größer als seine Kühe. Wer genau hinschaut, kann ihn jedoch an seinen männlichen Merkmalen unter dem Bauch und zwischen den Hinterbeinen erkennen. Nach der Decksaison wird Earl die meiste Zeit des Jahres zusammen mit zwei Ochsen verbringen, um erst im nächsten Jahr wieder zu seinen Kühen zurückzukehren. Dies verhindert, dass die Kälber zu ungünstigen Jahreszeiten geboren werden, denn die Tiere am Höltigbaum verbringen das ganze Jahr in freier Natur.

Auch bei den Sommergästen, den Burenziegen, muss wieder für Nachwuchs gesorgt werden, damit auch in den nächsten Jahren die Landschaftspflege durch die Tiere gesichert wird.  Deshalb stehen seit einer Woche 4 stattliche Ziegenböcke in der Herde. Bei rund 100 Damen zur Auswahl kann das einigen Stress für die Böcke bedeuten. Daher gibt es Streit unter den Herren, der lautstark mit Prusten und Singen und gelegentlichen Rangeleien ausgetragen wird. Im Winter kehren die Ziegen in den heimischen Stall zurück, denn anders als die Galloways sind die aus südlichen Regionen stammenden Ziegen nicht für die kalten und nassen Winter hier bei uns ausgestattet.


Die Kollegen im Außendienst bei der Arbeit 09.08.2018

Seit April 2018 unterstützt eine Herde von ca. 100 Burenziegen die Naturschutzarbeit im Höltigbaum. Man darf feststellen: Sie leistet ganze Arbeit! Neben Birkenschösslingen geht es dem Weißdorn massiv an den Kragen. So verhindern die Tiere den Pflanzenaufwuchs und erhalten den Charakter der halboffenen Weidelandschaft. Wenn die Tage wieder kürzer werden, kehren die Ziegen in den heimatlichen Stall zurück.


Jetzt druckfrisch im Haus der Wilden Weiden erhältlich! 19.07.2017

Unter fachlicher Beratung der Stiftung Natur im Norden gestaltete Illustratorin Anne Möller mit viel Liebe zum Detail die Geschichte der „Tiere von den Wilden Weiden“. Das Ergebnis lässt sich sehen: die 39-seitige Broschüre erzählt reich bebildert vom aufregenden Alltag der „lebenden Rasenmäher“, der Schafe, Pferde und Rinder in den wilden Weiden Schleswig-Holsteins. Die kindgerechte Geschichte, kombiniert mit realitätsnahen Zeichnungen, bringt dem jungen Leser sowohl geschichtliche als auch ökologische Zusammenhänge näher. Die Broschüre ist ab sofort exklusiv im Haus der Wilden Weiden für nur € 4,90 erhältlich.


Dr. Silke Schneider, Jens Kerstan, Dr. Barbara Wilhelmy, Jan Hellwig

Feierliche Eröffnung der neuen Ausstellung im Haus der Wilden Weiden 01.06.2017

 

 

Nach zwei Jahren Planungs- und Umsetzungszeit hat die Stiftung Natur im Norden ihre neue Ausstellung am 1. Juni 2017 feierlich eröffnet.

Mit dabei bei der Eröffnungsfeier waren auch Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan und Schleswig-Holsteins Umweltstaatssekretärin Dr. Silke Schneider. „Die Umweltbildung ist eine der wichtigsten Säulen im Natur- und Umweltschutz, denn sie führt insbesondere künftige Generationen an die Natur und ihre Werte heran“, erinnerte Kerstan.

In ihren Grußworten lobte Schneider die länderübergreifende Zusammenarbeit im Natur- und Umweltschutz auf dem Höltigbaum: „Aktuell ist in den Medien viel über den Begriff „Grenze“ zu hören. Oft im Zusammenhang mit der Sicherung oder gar des Aus- bzw. Neubaus von Grenzanlagen. Dabei geht es immer um Abschottung und Außenvorbleiben und um das „nicht mitbezahlen müssen“ für andere. Hier auf dem Höltigbaum und im Haus der Wilden Weiden ist das ganz anders. Hier geht es um Teilhabe, gemeinsame Verantwortung und Finanzierung, um Naturerlebnis für alle.“

Die Kosten für den Umbau der Ausstellung in Höhe von rund 80.000 Euro hat der Träger des Hauses, die Stiftung Natur im Norden, finanziert. Zuwendungen des  Bezirksamt Wandsbek sowie weitere Spenden ermöglichten den Bau weiterer Ausstellungselemente. Als langjähriger, verlässlicher Partner unterstützt die Behörde für Umwelt und Energie der Stadt Hamburg den laufenden Betrieb des Ausstellungshauses mit einem jährlichen, festen Betrag.

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Winterzeit - Pflegezeit: Ohne freiwillige Helfer geht es nicht!

Gleich mehrere Aktionen mit Freiwilligen konnten in der aktuellen Pflegezeit durchgeführt werden. "Entkussel... was?" fragte sich der eine oder andere Helfer, als die Stiftung Natur im Norden dazu aufrief, sich freiwillig an einer der so genannten Entkusselungsaktionen zu beteiligen.

Um den Vormarsch von Weißdorn, Weide und Birke zu stoppen, muss immer wieder mit körperlicher Arbeit in das Naturschutzgebiet eingegriffen werden, damit der Charakter der halboffenen Landschaft mit seinen wertvollen Lebensräumen und Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten bleibt. Diese Arbeit wird in Fachkreisen "entkusseln" genannt.

Die FÖJler des aktuellen Hamburger Jahrganges ließen sich nicht lange bitten. 22 freiwillige Helfer rückten am 26. Januar 2017 Weißdorn und Birke mit Sägen zuleibe. Bei der Gemeinschaftsaktion von Stiftung Natur im Norden und Schutzgemeinschaft Deutscher Wald am 04. Februar packten rund 15 Erwachsene und Kinder tatkräftig mit an. Belohnt wurde der freiwillige Einsatz mit einer lustigen Traktorfahrt und einer deftigen Kartoffelsuppe zum Mittagessen.

Im Naturschutzgebiet gibt es immer mehr Arbeit als bewältigt werden kann. Wer Lust hat, sich für die gute Sache zu engagieren, ist als freiwilliger Helfer herzlich willkommen. Nähere Informationen bei Karen Sievers-Brüggemann unter Tel. 040 18 04 48 60 10.


Neuer Hundeparkplatz vor dem Haus der Wilden Weiden

Damit auch Hundehalter ihren Besuch im Haus der Wilden Weiden entspannt genießen können, stehen ab sofort zwei "Hundeparkplätze" vor dem Haus der Wilden Weiden für die vierbeinigen Freunde zur Verfügung. Die stabilen Holzpflöcke wurden bereits am ersten Wochenende nach der Einweihung fleißig genutzt.


Auf der Suche nach Emil, dem Eichhörnchen

Seit Herbst 2015 gibt es eine neue Attraktion im Haus der Wilden Weiden: Familien mit Kindern begeben sich auf die Suche nach Emil, dem Eichhörnchen, das versteckt im Naturschutzgebiet Höltigbaum lebt. Die beiden Mitarbeiterinnen im freiwilligen ökolgischen Jahr (FÖJ), Marianne Franke und Viktoria von Buch, haben einige Monate an der kindgerechten Rallye gearbeitet und zwei Rucksäcke entwickelt,  die Spannendes, Informatives und Spielerisches zum Thema Eichhörnchen enthalten. Auf  dem ca. einstündigen Rundwanderweg beantworten die Kinder zwölf Fragen rund um Emil, das Eichhörnchen. Begleitet wird die Tour durch Spielvorschläge und ein Buch, das die Lebensweise der kleinen Nager erläutert. Wer alle Fragen zu Emil richtig beantwortet hat, darf sich im Haus der Wilden Weiden eine Belohnung abholen.  Der Forscherrucksack kann ab sofort von Familien gegen ein Pfand im Haus der Wilden Weiden ausgeliehen werden.


Haus der wilden Weiden mit neuer Organisationsstruktur und neuem Leitbild

Die Stiftung Natur im Norden hat dem Haus der Wilden Weiden ein neues Leitbild gegeben. Aus diesem Anlass fand am Dienstag, 26.02.2014 eine Feier mit allen Beteiligten im Haus der Wilden Weiden statt. In einem 4-tägigen Workshop unter der Leitung der Global Divison GmbH erarbeitete das Team des Haus der Wilden Weiden zusammen mit vielen, auch externen, Akteuren rund um das Naturschutzgebiet Höltigbaum gemeinsame Ziele und Visionen. Die drei Bereiche Landschaftspflegehof, Umweltbildung und Besucherinformationszentrum, alle seit 2013 unter Trägerschaft der Stiftung Natur im Norden, sollten noch besser miteinander verzahnt werden. Die Definition der Grundsätze und Ziele des Haus der Wilden Weiden erleichtert nicht nur die interne Kommunikation sondern unterstützt ein klares Außenbild des Haus der Wilden Weiden und soll die Attraktivität für mögliche Förderer erhöhen. Die ansprechende Leitbild-Broschüre, deren Fertigstellung die Firma Globetrotter Ausrüstung GmbH durch Übernahme der Druckkosten ermöglichte, liegt  ab sofort im „Haus der Wilden Weiden“ aus.


Neuer Träger für das Haus der wilden Weiden

Die Bürgerstiftung Natur im Norden hat seit dem 01.01.2013 die Aufgabe der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein als Träger für das Haus der Wilden Weiden übernommen. Ab sofort kümmert sich die Stiftung Natur im Norden um die Pflegearbeit in den Naturschutzgebieten in Hamburg und Schleswig-Holstein, die Umweltbildung und die Betreuung des Infozentrums Haus der Wilden Weiden. Außerdem hat das Team des Haus der Wilden Weiden Verstärkung bekommen: Herr Jan Hellwig kümmert sich in Zukunft als Leiter der Station Höltigbaum um alle Belange rund um Naturschutz und Umweltbildung. Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein bleibt weiterhin finanziell am Höltigbaum engagiert.


FÖJ Höltigbaum-Kalender im Haus der Wilden Weiden erhältlich!

Für nur 5 Euro erhalten Sie den 100-jährigen Kalender ab sofort im Haus der Wilden Weiden. Der Wilde-Weiden-Kalender ist ein FÖJ Projekt des Jahrgangs 2011/2012 und enthält Naturmotive, die FÖJlerin Nina während ihres Freiwilligen Jahres im Höltigbaum fotografiert und als Hommage an den Höltigbaum liebevoll zusammengestellt hat.